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Die Grundlagen für ein entspanntes Leben in Berlin sind Bier, Fotografie und elektronische Tanzmusik.

Jakuffo – ‘Berliner Soul Art und 48 Stunden Neukölln’

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Jenyfa Akuffo oder auch kurz Jakuffo ist eine junge Berliner Künstlerin, die ich über 1-2 Umwege kennengelernt habe und, die ab morgen im Zuge von ’48 Stunden Neukölln’, einige ihrer ansehnlichen Arbeiten der breiten Masse präsentieren wird.

Bei ’48 Stunden Neukölln’ handelt es sich um ein Berliner Kunst- und Kulturfestival, dass vom 15.-17.06.2012 an den verschiedensten Standorten in Neukölln stattfindet und Künstlern die Möglichkeit gibt ihre Arbeiten und Projekte dem interessierten Publikum vorzustellen.

Jenny war so frei und hat eine gute Freundin genötigt, ein paar Zeilen über sie und ihre Arbeiten zu verfassen:

“Bevor Jenny anfängt zu malen schmeißt sie sich in ihren grauen Jogginganzug oder die zerrissene Jeans, denn an ihnen lässt sich ganz wunderbar der Pinsel abschmieren. Außerdem trinkt sie ein großes Glas Knoblauchmilch. Sie meint, es entspannt und schmeckt. So viel zu den Drogen. Und Scherz beiseite. Soweit ich erfahren konnte, malt sie seitdem sie klein ist das, was sie sieht und was sie im Alltäglichen inspiriert.

Fragt man sie nach speziellen Vorbildern, kriegt man bestimmt keinen bestimmten Namen zu hören. Und sowieso, wer anfängt, sie nach irgendeinem Sinn der Bilder zu fragen, der sollte sich entweder auf übellaunige Antworten wie “Gibt keinen Sinn” oder “Ich habe mir nichts Tiefgehendes dabei gedacht” gefasst machen oder sich mit einem Schweigen abfinden. Die Bilder entstehen einfach, weil sie Lust dazu hat. Sie entstehen nicht, weil sie eine bestimmte Aussage machen will. Wer sie kennt, der weiß, wie sehr ihr Herz für Sneaker schlägt. Auch findet sie gefallen an bestimmten Modestilen, was man glaube ich auf den aktuellen Bildern der Reihe “The Guy” ganz gut erkennen kann.

Langsam wagt sie sich auch an größere Leinwände heran – 120 x 80 cm sind bisher die größten Bilder, die sie fertig gestellt hat. Aktuell mag sie es recht bunt, gern benutzt sie auch Spraydosen. Das ist ohne Vorwarnung und bei offener Zimmertür natürlich nicht immer feierlich. Wie es scheint, gibt es bei ihr Phasen, die kommen und gehen. Vor der aktuellen Reihe “The Guy” hat sie sich eher kleineren Zeichnungen auf Papier gewidmet. Davor war lange Pause und davor waren ihre Bilder eher etwas “düster”. Jenny hört gern Musik, aber in der Regel steht sie beim Malen mehr auf TV-Beschallung. So läuft meist so ein Quatsch wie “King of Queens”, “How I Met You Mother” oder “The Simpsons”.

Ausstellungstechnisch wird sie als nächstes bei 48h Neukölln mitmachen. Die Malena Bar in der Reuterstraße ist so nett und wird einige ihrer Bilder ausstellen. Insgesamt stecken ihre “künstlerischen Zukunftspläne” ja noch in Kindersneakern.

Abwarten und Knoblauchmilch trinken und mal sehen, was sonst noch so passiert!”


Jennys Bilder sind modern und wirken auf eine eigene Art ehrlich und natürlich – sozusagen strahlen sie eine gewisse Street Credibility aus! Wenn Ihr Euch live und in Farbe davon überzeugen wollt, dann solltet Ihr ganz sicher dieses Wochenende in die Malena Bar in Neukölln schnippen, denn dort könnt Ihr beim Jakuffo-Kucken direkt noch n Bierchen heben.

Solltet Ihr dieses Wochenende schon verbucht sein, dann kann ich Euch beruhigen, denn Jennys Arbeiten werden noch bis Mitte Juli in der Malena Bar aushängen. Es lohnt sich aber ganz besonders diesen Freitag in die Bar zu steuern, denn dort findet nicht nur ab 20 Uhr die Vernissage von Jakuffo statt, sondern gleichzeitig auch die Funky Vinyl Night mit DJ Buttfunk. Außerdem, wann hat man denn schon mal das Glück mit mir und Jenny zu Soul und Funk und Kunst und … nen Kurzen zu trinken!
Hier Bekommt Ihr jetzt erstmal alle Daten zu Jenny und der Malena Bar und im Anschluss, seht Ihr noch ein paar Werke von Mademoiselle Jakuffo:

Malena Bar
Reuterstr. 85
Berlin (Neukölln), Berlin 12053

Jakuffo bei Facebook und natürlich noch die Jakuffo Homepage.

2 Kommentare

  1. Ich finde ihren Stil faszinierend, vor allem weil ich selbst seid längerer Zeit künstlerisch tätig bin. Sie hat so eine Art die Bilder sprechen zu lassen, ohne zuviel zu verraten. Das spricht mich echt an ;), natürlich liegt das Werk stets im Auge des Betrachters, trotzdem frage ich mich bei einigen Gemälden was sie wohl dazu inspiriert hat. Auf jeden Fall einen Besuch wert, schon allein wegen ihren Bildern und der Arbeit die sie hineininvestiert hat. Ich selbst habe mich eher auf einen Dürerähnlichen Stil spezialisiert.

    Liebe Grüße, Nathalie

  2. Sehr schick, sehr schön, gefällt, ahoi!

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