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Adieu 60-Watt-Glühbirne oder auch geplante Obsoleszenz oder auch “Kaufen für die Müllhalde”

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/// Ab heute ist es nun also amtlich und die herkömmliche 60-Watt-Glühbirne ist nur noch ein verschwindender Teil unserer polkappenabschmelzenden Vergangenheit. Abgesehen davon, dass in den deutschen Hamster-Haushälten wohl noch unzählige 60-Watt-Glühbirnen auf ihren Einsatz warten ist mit durchgebrannten Glühfäden offiziell erstmal Schluss.

Aber wie schädlich und energieschluckend war die Glühbirne wirklich und kann man die ganze Sache mal wieder von zwei Seiten betrachten?
Ich meine ‘Ja’ und spreche mich naürlich offen für zwar teure aber sehr lang haltbare LED-Lampen aus, vergesse aber darüber hinaus nicht die Geschichte der geplanten Obsoleszenz, die den langsamen Abstieg der 60-Watt-Glühbirne erst in Gang gebracht hat.

In der Dokumentation mit dem durchaus treffenden Titel ‘Kaufen für die Müllhalde’ beschäftigt sich Arte mit genau diesem Thema und wirft somit in uns die Frage auf:
Was kaufe ich da überhaupt und wollen die mich eigentlich verarschen?
Geplante Obsoleszenz hat auf jeden Fall seine Vor- und Nachteile, aber halt auch nur im Hinblick auf die heutige Markt-Boom-Wirtschaft, denn im Großen und Ganzen ist es einfach nur ganz große Kacke. Dank Arte wird der Kunde aber darauf aufmerksam gemacht und kann sich in Zukunft sogar gezielt dagegen wehren.

Oder vielleicht doch nicht?!

Zusatz: In der Dokumentation kommt übrigens auch Künstler Casey Neistat zu Wort, den wir ja schon von Scott Campbells Tattoowieraktion ‘Prison Tattoo’ in einem New Yorker Park kennen.

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