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Gaspar Noé – ‘Enter The Void’

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/// Ich habe beim besten Willen keine Ahnung, ob und in welchen Kinos der Film ‘Enter The Void’ von Gaspar Noé letztes Jahr gewesen sein soll, also entweder hat die Werbetrommel geklemmt oder ich bin meschugge. Ich weiß es nicht, aber egal wie lang der Streifen schon veröffentlicht ist, ich schreibe trotzdem nochmal darüber. Wer weiß vielleicht kennt ihn ja kein Schwein und ich tue der Menschheit und allen Filmfreaks da draußen einen großen Gefallen.

Stylons Enter The Void

Zuerst muss man aber erstmal die Gruppen von leuten aufzählen, die sich den Film besser niemals ansehen sollten: Drogengegner, Epileptiker und allgemein alle Freunde leichter Kost. Die Story von ‘Enter The Void’ ist dabei erstmal relativ simpel, Oscar (Nathaniel Brown) und seine Schwester Linda (Paz de la Huerta) verbindet eine intensive, fast symbiotische Beziehung zueinander, da sie im Kindsalter den Tod der eigenen Eltern bei einem Autounfall miterleben mussten. Daraufhin schwören sich die beiden nie wieder getrennt voneinander zu sein. Da Oscar aber als Drogendealer in Japan auf gefährlichem Fuss lebt, wird er eines Tages abgeknallt und folgt seitdem seiner als Stripperin arbeitenden Schwester als Geist.

Gaspar Noé schafft mit ‘Enter The Void’ einen Film, der dich ab der ersten Minute anfixt. Du willst dir Drogen schmeißen, in einen Strip-Club gehen oder einfach nur ohne nachzudenken die abgefucktesten Parties feiern. Eine krelle Welt aus bunten Neon-Leuchtschriften und Scheinwerfern, ganz im Stil Japans lässt einen im Handumdrehen alles um sich herum vergessen. Naja fast alles, es bleibt den ganzen Film über dieses Jucken unter den Fingernägeln und die ungebändigte Lust sich wegzuknallen. Wer mir jetzt immer noch nicht glaubt, dass ‘Enter The Void’ der absolute Mindfuck ist, der kann sich ja hier mal überzeugen und das sind nur die Opening Credits!

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